Wie legt man ein Ultraschallgerät in einen Briefumschlag?
7.500 Sendungen an Praxen in Deutschland — mit einem Aufsteller des Geräts zum Herausklappen, drei Schallbildern und einer Karte, auf der man antworten kann.
Die Aufgabe
GE HealthCare brachte das Voluson SWIFT auf den deutschen Markt — den Einstieg in die Voluson-Klasse. Gebraucht wurde ein Mailing an Praxen, das nicht nur bekannt macht, sondern Anfragen auslöst.
Was dagegen spricht
Eine gynäkologische Praxis bekommt jeden Tag Post, und das meiste davon ist Papier über Geräte. Ein Ultraschallsystem ist groß, teuer und erklärungsbedürftig — genau das, was sich in einem Kuvert am schlechtesten transportieren lässt. Und wer eine Antwort will, muss sie leicht machen: Ein Empfänger, der erst eine Website suchen und ein Formular ausfüllen soll, antwortet nicht.
Was wir gemacht haben
- Das Gerät klappt auf. Der Kreuzfolder trägt ein gestanztes Pop-up des Voluson SWIFT, das sich beim Öffnen aufstellt — es wurde eigens gestanzt, falzperforiert und in jedes einzelne Stück von Hand eingeklebt. 7.500 Mal.
- Drei Schallbilder als eigene Karten, 130 × 110 mm, mit partiellem UV-Lack. Der Lack ist kein Schmuck: Er lässt das Bild glänzen wie auf einem Monitor. In der Hand fühlt sich das an wie ein Befund, nicht wie ein Prospekt.
- Der Preis steht auf dem Mailing. In der Medizintechnik ist das unüblich — und macht aus einem Prospekt ein Angebot, über das man sprechen kann.
- Eine Rückantwortkarte mit Ankreuzfeld, Fax, E-Mail und Telefonnummer. Ja, Fax. 2024. Weil die Zielgruppe faxt — wer Antworten will, bietet den Kanal an, den der Empfänger benutzt, nicht den, den man selbst schöner findet.
- Das Kuvert eigens gestaltet und einzeln adressiert, statt ein Fenster in ein weißes C5 zu schneiden. Der erste Eindruck entsteht im Postkasten, nicht beim Aufreißen.
- Die ganze Kette organisiert: Druck, Stanzen, Rillen, Falzen, Einlegen, Kuvertieren — und postfertig an ein Verteilerzentrum in Deutschland geliefert.
Was herauskam
7.500 Sendungen, darin 22.500 Schallbilder, ein zehnseitiger Folder auf 300-Gramm-Papier und ein Pop-up, das in jedem Stück von Hand sitzt. Von der Freigabe bis zur postfertigen Ware rund 21 Werktage.
Was wir nicht behaupten
Wie viele Karten zurückkamen, wissen wir nicht — und deshalb steht hier auch keine Zahl. Die Antworten liefen per Fax, Mail und Telefon direkt zu GE, nicht über uns. Was wir sagen können: Im selben Jahr folgten drei weitere Aussendungen für denselben Kunden — ein Kuvertmailing zum LOGIQ Totus, ein Postkartenmailing für Österreich und die Schweiz und ein Vorstellungsmailing für Österreich. Wer nichts zurückbekommt, macht nicht vier.
Was wir sonst für GE HealthCare machen, steht auf der Seite zu GE HealthCare. Die Leistung dahinter: Direct Mailing.
Was davon brauchen Sie wirklich?
Das lässt sich in einem Gespräch schneller klären als in einem Angebot. Wir sagen Ihnen auch, wenn etwas für Sie nichts bringt.
Wir freuen uns über jede Anfrage — auch über die, aus der nie ein Auftrag wird. Austausch bringt uns weiter. Erzählen Sie uns Ihr Problem, wir hören zu und überlegen mit, wie sich helfen ließe. Das ist das Mindeste, was man von einer Anfrage erwarten darf.