Woran erkennt man Sie, wenn Ihr Name nicht dabeisteht?
Leistungen · Logo & Corporate Design
An dem, was gleich bleibt. Genau das bauen wir.
Corporate Design ist nicht das Logo. Es ist die Summe aller Entscheidungen, die ein Katalog, eine Messewand, ein Datenblatt und eine Website ohne Absprache gleich aussehen lässt. Wir entwickeln das für Industrie, Maschinenbau und Medizintechnik — seit 1999, aus einem Haus in Regau im Bezirk Vöcklabruck.
Was dazugehört
Die Marke
Wofür Sie stehen, wem Sie es sagen, womit Sie sich unterscheiden. Das ist die Arbeit vor der Gestaltung — und die, ohne die ein Logo nur ein hübsches Zeichen bleibt. Bei einem oberösterreichischen Anlagenbauer kam aus dieser Runde ein Leitgedanke heraus, aus dem später die Slogans wurden.
Das Logo
Ein Zeichen, das in 8 Millimetern auf einem Typenschild ebenso funktioniert wie zwei Meter hoch auf einer Messewand — einfarbig, gestickt, graviert, im Video. Wir liefern alle Fassungen: hell, dunkel, einfarbig, mit und ohne Zusatz, als Vektordatei ohne Schriftabhängigkeit.
Farben und Schrift
Festgelegt für alle Wege gleichzeitig: Bildschirm, Digitaldruck, Offset, Sonderfarbe, Textil, Folie. Ein Grün, das am Monitor gut aussieht und im Druck kippt, kostet später jedes Mal eine Diskussion. Schriften wählen wir so, dass Sie sie lizenzrechtlich auch wirklich einsetzen dürfen — auf der Website, im Katalog, in Ihrem eigenen Haus.
Die Gestaltungsregeln
Raster, Abstände, Bildsprache, Umgang mit Sprachen und Formaten. Kurz genug, dass es jemand liest, genau genug, dass zwei verschiedene Leute damit dasselbe Ergebnis bauen. Für unser eigenes Konzeptpapier heißt das: 12 Spalten, Steg 5 mm, feste Abstandsstufen — Zahlen, keine Absichtserklärungen.
Die Anwendung
Ein Erscheinungsbild entsteht nicht in der Präsentation, sondern beim ersten Katalog danach. Deshalb ziehen wir es gleich durch: Broschüre, Datenblatt, Website, Messestand, Anzeige, Präsentation, Beschriftung. Erst dort zeigt sich, ob die Regeln tragen.
Der Rollout
Wenn ein Unternehmen sein Erscheinungsbild wechselt, müssen hunderte Unterlagen mitziehen — jede in mehreren Sprachen, jede mit eigener Freigabeschleife. Solche Umstellungen haben wir mehrfach durchgezogen, zuletzt für einen Maschinenbauer und für mehrere Produktmarken eines Healthcare-Konzerns.
Wie ein Auftrag abläuft
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1
Zuhören
Ein halber bis ganzer Tag bei Ihnen: Geschäftsführung, Vertrieb, Technik. Was verkaufen Sie wirklich, wer entscheidet beim Kunden, was hat der Wettbewerb. Dazu sehen wir uns an, was Sie heute schon haben — meist ist mehr Brauchbares darin, als Sie denken.
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2
Leitgedanke
Ein Satz, aus dem sich alles Weitere ableiten lässt. Er wird abgestimmt, bevor jemand etwas zeichnet. Wer diesen Schritt überspringt, diskutiert später über Geschmack statt über Wirkung.
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3
Entwürfe
Zwei bis drei Richtungen, jede mit Begründung und jede sofort in Anwendung gezeigt — auf einem Datenblatt, einer Messewand, einem Bildschirm. Ein Logo allein auf weißem Grund sagt Ihnen nichts darüber, wie es sich im Alltag schlägt.
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4
Reinzeichnung
Die gewählte Richtung wird ausgearbeitet: alle Logofassungen, Farbwerte für jeden Weg, Schriftlizenzen, Raster, Vorlagen. Der unsichtbare Teil, in dem die meiste Zeit steckt.
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5
Übergabe und Rollout
Sie bekommen das Paket, wir gehen die Regeln mit Ihrem Team durch, und dann stellen wir die laufenden Unterlagen um. Danach können Sie mit uns weiterarbeiten — oder ohne uns. Beides ist vorgesehen.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Alle Logofassungen als Vektordatei (AI, SVG, EPS, PDF) und als Pixelbild — reine Pfade, keine Schriftabhängigkeit.
- Farbwerte für Bildschirm, Digitaldruck, Offset und Sonderfarbe, jeweils benannt.
- Die Schriften samt Lizenzweg für Web, Druck und Office.
- Die Gestaltungsregeln als Dokument, das jemand tatsächlich liest.
- Vorlagen für das, was Sie täglich brauchen: Briefpapier, Präsentation, Datenblatt, Anzeigenformate.
- Die offenen Arbeitsdateien. Sie gehören Ihnen — auch wenn Sie irgendwann mit jemand anderem weiterarbeiten.
Zwei Belege
Unser Auftritt ist deutsch. Unsere Kunden sind es nicht.
Marke, Logo, Gestaltungsregeln und Website-Struktur neu gedacht — von Beginn an englisch, weil der weit überwiegende Teil des Geschäfts in den Export geht. Dazu 3D-Darstellungen der Mischanlagen für Unterlagen und Web und ein Leitgedanke, aus dem die Slogans kamen.
Vollständiger Auftritt: Markenstrategie, Logo, Design-Richtlinien, Website-Struktur, 3D. Den Namen nennen wir nicht — der Kunde ist bisher nirgends öffentlich als unserer geführt, und das entscheidet er, nicht wir.
Und das eigene Erscheinungsbild?
Wir bauen es gerade um. Das Zeichen ist auf das Wort ICOM zusammengezogen, zwei durchlaufende Streifen kamen dazu, Farben und Schriften sind neu festgelegt, das Konzeptpapier steht. Die Reinzeichnung macht unsere Geschäftsführerin selbst.
Fertig ist das nicht. Ein Erscheinungsbild im eigenen Haus umzustellen dauert länger als bei einem Kunden, weil die eigene Arbeit immer hinten ansteht. Wir schreiben es trotzdem hin — an einem laufenden Umbau sieht man mehr als an einem Hochglanzergebnis.
Sie brauchen kein neues Erscheinungsbild, sondern jemanden, der Ihr bestehendes sauber anwendet? Das ist Grafik & Gestaltung. Sie wollen erst sehen, für wen wir arbeiten? Das steht auf Referenzen. Und wenn Sie unsicher sind, ob wir überhaupt zueinander passen, haben wir das aufgeschrieben: Passen wir zu Ihnen?
Was davon brauchen Sie wirklich?
Das lässt sich in einem Gespräch schneller klären als in einem Angebot. Wir sagen Ihnen auch, wenn etwas für Sie nichts bringt.
Wir freuen uns über jede Anfrage — auch über die, aus der nie ein Auftrag wird. Austausch bringt uns weiter. Erzählen Sie uns Ihr Problem, wir hören zu und überlegen mit, wie sich helfen ließe. Das ist das Mindeste, was man von einer Anfrage erwarten darf.